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Pop-in New Gen V2

popv2_01Seit einigen Wochen ist sie da, die neue Pop-in. Man könnte meinen, es herrscht ein Wettrüsten zwischen den beiden Briten Totsbots (Easyfit) und Close Parent (Pop-in), da die Easyfit ja auch erst kürzlich mit einer neuen, verbesserten Version erschienen ist.

Über die Pop-in New Gen V1 (bzw. insgesamt die 3. Version von Close Parent… da steige doch einer mal durch…) habe ich ja bereits vor einiger Zeit berichtet. Bis heute bin ich bis auf die damals beschriebenen Mängel sehr zufrieden damit. Was wäre also daran zu verbessern?

Die größten Kritikpunkte bei der ersten New Gen waren zum einen der harte Wäscheklett im Rücken sowie die recht festen Bündchen (vorne klappte sich die Innenlasche öfter mal nach vorn). Die Bundweite der Windel ist eher auf schmale Kinder ausgerichtet gewesen. Unsere Tochter konnte sie bis zum Schluss tragen, gehört aber wahrscheinlich eher zu einer Minderheit, was dies anbelangt. Was mich persönlich ab und zu störte, war das kleine Saugpolster in der Außenhülle. Es verhinderte in der Regel ein nochmaliges Verwenden. Die Pop-in ist also eher eine AIO als eine AI2.

Was Close Parent nun tatsächlich verbessert hat:

  • Die Bündchen sind weicher und vor allem elastischer. Das macht die Windel weitaus flexibler als vorher. Die Gesamtgröße hat sich nicht geändert, aber durch die elastischeren Bündchen lassen sich eventuell auch speckigere Kinder wickeln, ohne dass etwas einschneidet.
  • Der vordere Gegenklett zum Festmachen der Windel ist insgesamt minimal breiter, so dass die Bundweite bis ins Letzte ausgereizt werden kann.
  • Die Laschen sind mit einem Gummibund versehen. Das heißt, sie rutschen nicht nach außen. Dies ist meiner Meinung nach die beste Veränderung an der Windel.
  • Der harte Wäscheklett ist weg. Stattdessen sind unter der hinteren Lasche an beiden Seiten Gegenkletts versteckt, die man bei Bedarf durch ein Loch in der Lasche hervorziehen kann. Finde ich jetzt etwas aufwändig, aber den Zweck, sich damit nicht die Haut aufzureiben, erfüllt es auf alle Fälle.

Was Close Parent verändert hat (und wo ich relativ leidenschaftslos bin):

  • Die hinteren Knöpfe zum Festmachen der Einlage sind durch schmale Bändchenknöpfe, wie sie für den Booster verwendet werden, ersetzt worden. Das macht die V2 inkompatibel mit der V1 🙁 Diese Veränderung hat wohl zum Zweck, weniger Abdrücke zu hinterlassen. Ich hatte allerdings vorher nicht den Eindruck, dass diese von den hinteren Befestigungsknöpfen kommen, sondern – wenn überhaupt – vom Wäscheklett.
  • Die Einlage ist jetzt in türkis. Wahrscheinlich nur, um V1 von V2 unterscheiden zu können.
  • Die Einlage ist am Rückenende breiter, da sie da nicht mehr durch ein Gummibündchen gestrafft ist (das hatte ich im alten Bericht falsch beschrieben).

Was leider nicht verändert wurde:

  • Das kleine Saugpad in der Außenhülle ist leider immer noch da.

Was ich an den Pop-ins immer wieder großartig finde, ist der Stil, mit dem Designs umgesetzt werden. Die gemusterten Windeln sind einfach toll.

Hier könnt ihr die Galerie mit der neuen Version und einige Vergleichsfotos mit einem Rezensionsstück von 2012 sehen:

Die V2 ist unifarben für 23€ und gemustert für ca. 26€ zu haben und damit teurer als das alte Modell. Wer also schon mit der V1 zufrieden war, sollte jetzt zuschlagen, weil sie gerade herunter gesetzt sind. Erhältlich ist sie sowohl bei meinem Sponsor

als auch bei:

 

Trainer im Vergleich

Vor einigen Wochen habe ich bereits angekündigt, dass hier ein paar Trainer Einzug gefunden haben. Zu allererst muss ich sagen, habe ich mich schon gefragt, was Trainer überhaupt bringen. Sollte ein Kind nicht einfach so lange Windeln tragen, wie es Windeln benötigt (wenn überhaupt)? Ist es für das Kind nicht sinnvoller, am Schlüpfer die Nässe zu spüren als an einer quasi-Windel? Nun, ich bin noch nicht ganz zu einem Schluss gekommen. Ich vermute, dass es mal wieder von Kind zu Kind aber auch von der Situation abhängig ist, ob ein Trainer Sinn macht oder nicht.

Hier ist es so: Wir haben vom späten Nachmittag bis zum Schlafengehen die Ohne-Windel-Zeit. Wenn ich das Kind frage, ob es einen Schlüpfer anziehen will, dann greift es in der Regel zum echten Schlüpfer. Dieser bleibt auch meistens trocken. Wenn es aber muss, dann wird der Schlüpfer auch ab und zu mal nass. Zu Hause finde ich das vollkommen okay. Da sie dann eh keine Hose anhat, kann man einfach die Wäsche wechseln, und gut ist. Unterwegs fände ich das schon eher nervig, da dann eventuell auch die Hose nass wird.

Einmal wollten wir auf den Spielplatz, und das Kind rief ganz unerwartet: „Ich möchte einen Schlüpfer anziehen!“ Ich konnte es noch dazu überreden, einen Trainer anzuziehen, da ICH der Sache noch nicht ganz traue. Dass es bescheid sagen soll, wenn es  muss, weiß das Kind. Als es also mitten auf dem Kletterparcours war, rief es: „Ich muss mal!“ Ja, was nun? Es blieb ja nichts anderes übrig, als den gesamten Parcours weiterzuklettern. Wir sind also anschließend aufs Klo, und tatsächlich war der Trainer schon nass – die Klamotten aber trocken. Aha! Dafür sind sie also gut! Ich denke also, man braucht nicht für die gesamte Zeit des Trockenwerdens Trainer, sondern vielleicht nur für unterwegs als Backup.

Hier sind die von uns bislang getesteten:

Pop-in Cool Fit

Der Pop-in Trainer, gesponsort von Stoffywelt.de sieht aus wie ein Schlüpfer. Die Außenschicht ist eine Mischung aus Polycotton und Baumwolle. Darin folgt eine PU-beschichtetes Polyester, eine Saugeinlage aus Mikrofaser und eine abschließende Innenschicht aus einem meshartigem Polyester, der sich sehr hautfreundlich und trocken anfühlt. Es gibt glaube ich auch „Cosy Fit“ Modelle, die innen mit samtartigem Velours ausgekleidet sind. Die Beinausschnitte sind elastisch eingefasst. Die Pop-in gibt es in vier Größen. Wir haben die Größe XL (ab 2,5 Jahre) genommen. Im Beinabschluss passt sie wunderbar. Vorne beult sie etwas aus (vielleicht weil es ein Jungsmodell ist?), und insgesamt bietet sie sehr viel Bewegungsfreiheit. Die Bilder zeigen es ja.

Erhältlich ist der Trainer für ca. 12-16€ bei

und auch bei:

 Blueberry Trainer

Der Blueberry Trainer folgt wie der von Pop-in dem Prinzip, einem Schlüpfer möglichst nahe zu kommen. Er unterscheidet sich darin, dass er breite Bein- und Bauchbündchen mit verstecktem Gummizug aus einem Baumwoll/Polyester-Gemisch (50/50) hat. Der Schlüpfer an sich ist außen ebenfalls aus Baumwolle/Polyester und innen aus einem weichem Baumwoll/Polyester-Velours (80/20). Im Schrittbereich ist zwischen den beiden Schichten eine saugende Schicht aus Polyester eingenäht. Wir haben die Größe M von insgesamt drei Größen. Obwohl diese bis ca. 15,5kg empfohlen wird, ist sie bei uns mit 14kg recht knapp. Die Beinbündchen schnüren etwas ein, und das, obwohl unsere Tochter mittlerweile recht schlanke Oberschenkel hat.

Erhältlich ist der Trainer für ca. 16€ bei

Flip Training Pants

Der Flip Trainer aus dem Hause Cotton Babies, die auch die BumGenius Windeln herstellen, folgt dem All-In-Two-Prinzip. Das heißt, er besteht aus einer PU-beschichteten Überhose aus Polyester, die seitlich mit auswechselbaren elastischen Knopfbändern geschlossen werden. Die Überhose ist durch die Seitenteile in der Weite und durch die vorderen Snaps in der Leibhöhe größenverstellbar – ist also mitwachsend. Innen kann man Bio-Baumwollpads einkletten. Diese haben an einem Ende Falzstellen und entsprechende Kletts, so dass sie auch geknickt eingeklettet werden können. In der Praxis können die Pads also ausgetauscht werden, sobald sie eingenässt wurden, ohne dass man gleich den ganzen Trainer wechseln muss. Unsere Tochter schwankte zwischen der kleinen und großen Seiteneinstellung sowie der mittleren und großen Leibhöheneinstellung.

Der Flip Trainer kosten im Set (1 Überhose + 3 Pads) 34,50€ und ist erhältlich bei

Unser Favorit

Von diesen dreien ist es ganz klar die Pop-in, die als Alternative zum Schlüpfer akzeptiert wird. Der Blueberry Trainer zwickt anscheinend – vielleicht ist er auch einfach nur zu eng -, und der Flip Trainer wird hier als Windel identifiziert und im Schlüpferfach geflissentlich ignoriert.

Was ich an der Traineridee ziemlich umständlich finde: Wenn mal was ins Höschen gegangen ist, muss man es ja auswechseln. Das heißt im Winter unterwegs: Stiefel ausziehen, Hose ausziehen, Strumpfhose ausziehen, nassen Trainer ausziehen… und dann das ganze wieder an. Uff. Da ist so ein Flip Trainer natürlich ziemlich komfortabel, da man ihn seitlich aufknöpfen kann. Aber wenn der nicht als Schlüpfer durchgeht, kann man auch gleich eine Windel nehmen, oder?

TotsBots Stretchy Wrap

tb_bob_02Und hier kommt die neue Überhose von TotsBots. In den Händen hält man eine weiche Doppelschicht aus Mikrofaser. Ja genau. Die Überhose lässt kein PUL an Babys Haut, denn diese wird von einem soften Innenstoff bedeckt. Die Stretchy Wrap gibt es in zwei Größen für die gesamte Wickelzeit (Gr. 1 von Geburt bis 9 kg). Wir haben für unsere bald Dreijährige natürlich die zweite Größe für ein Gewicht zwischen 4 und 16 kg.

Die Überhose hat den bewährten Klett von TotsBots, und auch die Bündchen sowie der Stoff an sich sind in den anderen Modellen wie beispielsweise der Easyfit BOB zu finden.

tb_bob_03
Beinbündchen
Rückenbund
Rückenbund
Außenstoff
Außenstoff

Es mag vielleicht ungewöhnlich sein, dass eine Überhose auch innen mit Stoff ausgekleidet ist (ich kenne sonst nur die GroVia AI2), aber ich finde, es macht auch durchaus Sinn. Ich persönlich wische eine PUL-beschichtete Überhose eher selten aus, um sie dann noch einmal zu benutzen. Erstens bin ich dazu motorisch irgendwie nicht in der Lage und zweitens mag ich den meistens angetrockneten Uringeruch nicht. Dann doch eher ganz ausspülen und aufhängen – aber da kann man sie auch gleich waschen. Jedenfalls wird hier eine Überhose in der Regel nur wiederverwendet, wenn die Saugeinlage nicht bis unten hin durch war – deswegen liebe ich auch die GroVia Soakers, die ja TPU-beschichtet sind. Von daher ist mir das eigentlich ziemlich egal, ob man eine Überhose auswischen kann oder nicht. Ich bevorzuge dann die gefütterte Variante ohne direkten PUL-Kontakt.

Innenseite am Bein
Innenseite am Bein
Innenseite am Rücken
Innenseite am Rücken

Die Stretchy Wrap ist ja eigens für die Höschenwindel Bamboozle von TotsBots geschaffen worden, deswegen hat sie auch keine Laschen für Prefolds oder doppelte Beinbündchen. Außerdem ist sie im Schritt relativ breit geschnitten, um auch eine nachttaugliche Höschenwindel sicher zu bedecken.

Ich finde, der Stoff ist schön elastisch, so dass es sehr einfach ist, die Überhose anzulegen. Dass die Größe 2 theoretisch auch von Geburt an verwendet werden könnte, wage ich zu bezweifeln. Sie ist wirklich sehr großzügig geschnitten. Unsere Tochter hatte sie in der größten Einstellung mit einer Bamboozle ohne weitere Einlagen an, und sie warf hinten an den Beinbündchen noch Falten! Diese sind hier aber okay, weil sie auch eine große Bewegungsfreiheit zusätzlich zur Elastizität des Stoffes ermöglichen. Jedenfalls gab es null Abdrücke – was will man mehr?

Zum Waschverhalten: Wichtig ist natürlich, dass man den Wäscheklett nicht vergisst. Ich kann auch mangels Erfahrungswerte nicht sagen, wie gut oder schlecht sich Flecken aus dem Innenstoff herauswaschen lassen. Ansonsten ist Waschen und Trocknen hier ein leichtes Unterfangen. Die Überhose kommt quasi trocken aus der Waschmaschine heraus.

Klett mit Wäscheklett
Klett mit Wäscheklett

Preislich liegt die Stretchy Wrap mit ca. 15€ (uni) bis 16€ (gemustert) im oberen Segment der Mikrofaser-Überhosen. Für Leute, die wie ich lieber zu einer neuen Überhose greifen als eine Duftnote mehr in Kauf zu nehmen, könnte das etwas teurer werden. Insgesamt sind aber natürlich aufgrund des schnellen Trocknens gar nicht so viele nötig.

Erhältlich ist die Stretchy Wrap sowohl hier

die_besten_stoffwindeln

als auch hier:

Insgesamt ist die Stretchy Wrap eine 1-A-Höschenwindel-Überhose. Ich würde sie eher weniger für lose Saugeinlagen verwenden, da diese eventuell auf dem glatten Innenfutter hin- und herrutschen könnten. Die bei TotsBots erhältlichen Einlagen wie dieser Booster hier, den es auch in doppelter Länge gibt, könnte man auch mit dieser Überhose verwenden. Ob sie rutschen oder nicht, konnte ich noch nicht austesten. Ich werde berichten.

BOB-Booster aus Mikrofaser und Bambusviskose/Baumwolle
BOB-Booster aus Mikrofaser und Bambusviskose/Baumwolle

Punktemäßig kommt sie eigentlich genau so weg wie die Easyfit BOB:

  • Design: 4/5
  • Praktikabilität: 5/5
  • Passform: 5/5
  • Waschen und Trocknen: 5/5, 5/5
  • Preis: 3/5
  • Gesamturteil: 4,6/5

Blueberry OS Simplex AIO (ehemals Swaddlebees)

Die Swaddlebees Simplex 2.0 ist eine meiner liebsten AIOs. Sie ist praktisch, saugstark, flexibel und dazu auch noch echt schick. Michelle von Stoffywelt.de hat mir nun die mitwachsende Version von Swaddlebees geschickt, damit ich diese auch mal testen kann. Swaddlebees? Blueberry? Ja was denn nun? Also, die Firma hatte wohl bis vor kurzem ihre Produkte zweigeteilt (ein bisschen so wie Bahlsen und Lorenz) und sich nun entschieden, alles wieder miteinander zu vereinen. Die Modelle sind geblieben, sie haben nur einen neuen Namen.

Wie unterscheidet sich die OS (=One Size) von der 2.0, abgesehen davon, dass die eine mitwächst und die andere in zwei Größen erhältlich ist? Nun, erst einmal ist die OS eine vorn zu schließende Windel, während die 2.0 ein Sidesnapper ist.

Kleinste Einstellung
Größte Einstellung

Hinzu kommt, dass das Innenleben zwar auch aus Birdseye-Baumwolle ist (in 10 Schichten), aber zusätzlich mit einer Lage Mikrofleece ausgestattet ist.

Birdseye-Baumwolle
Staydry Mikrofleece Schicht

Welche Seite an Babys Haut kommt, hängt davon ab, ob die angenähte Einlage in die Tasche gestopft wird (Baumwolle oben) oder auf die Windel drauf gelegt wird (Mikrofleece oben).

Angenähte Einlage

Ein weiterer Unterschied ist, dass die Flügel nicht elastisch sind. Der Oberstoff aus 100% Polyester ist meiner Meinung nach etwas fester als der der 2.0. Auf dem folgenden Bild kann man ganz gut erkennen, dass er etwas grobmaschiger ist.

Oberstoff

Ansonsten gibt es hier die gleiche hohe Qualität wie bei der 2.0. Hier ein paar Impressionen:

Einrollender Beinausschnitt
Beinausschnitt an offener Windel
Rückenbund
Vordere Taschenöffnung mit angenähter Einlage und Nässeschutz
Hintere Öffnung zur Tasche

Meine Erfahrungen in den letzten Wochen damit waren um ehrlich zu sein etwas holprig. Als ich die Fotos in Aktion machen wollte, merkte ich, dass sie weder in der größten noch in der mittleren Einstellung so richtig gut passte. Anscheinend ist unsere Tochter gerade in einer Zwischengröße. Das ist leider die Krux bei mitwachsenden Windeln und kann schon mal vorkommen. Da wir die Blueberry normalerweise mit einem Booster aufstocken, der natürlich etwas mehr Platz braucht, passt sie in der größten Einstellung gut. Man sollte also bei OS-Windeln immer auch darauf achten, wie stark sie gestopft sind, und sie dann entsprechend einstellen. Es sei hier aber auch gesagt, dass ich noch nie eine mitwachsende Windel mit so einer großen Variabilität gesehen habe. Die größte Weiteneinstellung scheint auch noch für größere Kinder zu passen. Das ist ja nicht ganz unerheblich bei so einem Konzept.

Für den Erfahrungsbericht testen wir die Windeln allerdings immer ohne weitere Einlagen, nämlich so, wie sie kommen. Und da passte sie eben nicht ganz so gut. Hinzu kamen die unkalkulierbaren Trinkeskapaden der jungen Dame, so dass die Blueberry ein, zwei Male nach zwei Stunden gesättigt war. Im normalen Alltag jedoch hielt sie gute drei Stunden durch. Mit zusätzlicher Einlage entsprechend länger.

Waschen und Trocknen geht ganz gut. Die Zweiwege-Öffnung macht eine Vorbereitung zum Waschen obsolet, was genial ist. Zusätzliche Einlagen fallen einfach beim Waschen raus. 10-lagige Baumwolle benötigt nun mal einen Tick länger zum Trocknen als Mikrofaser, aber an einem kühlen Frühlingstag war sie nach allerspätestens zwei Tagen auf der Leine trocken.

Preislich gehört die Blueberry mit ca. 27 € zu den hochpreisigen Windeln. Da es sich um eine AIO handelt, lässt sich da auch nichts durch die Verwendung mehrerer Exemplare einsparen. Zu haben sind sie hier:

Mein Voting

  • Design (5/5)
  • Praktikabilität (4/5)
  • Passform (4/5)
  • Saugkraft (4/5)
  • Waschen und Trocknen (5/5, 3/5)
  • Preis (2/5)
  • Gesamturteil (3,9/5)
Ja, leider zieht’s die Preiskategorie ganz schön runter. Ich bin, wie eingangs gesagt, ein Swaddlebees/Blueberry Fan und würde den Preis auch zahlen. Die 2.0 gefällt mir noch einen Tick besser, aber diese hier steht ihr in eigentlich nichts nach. Es ist nur Geschmackssache (ich finde Sidesnapper einfach toll). Die Fleece-Schicht brauchen wir eigentlich auch nicht, deswegen hätte ich stattdessen lieber noch eine saugende Baumwollschicht. Aber für Kinder, die es trocken brauchen, ist diese Version die bessere Wahl.

And the winners are…

Was für eine tolle Stoffwindelwoche! 85 Familien haben am Wickelzählmarathon teilgenommen. Um die 100 Kinder wurden insgesamt über 3.000 Mal – überwiegend mit Stoff – gewickelt. Ich bin sehr begeistert.

Heute hat unsere kleine ihre Glücksbringerqualitäten unter Beweis gestellt. Wir haben die E-Mails zu Losstreifen geschnitten und verdeckt auf dem Boden verteilt. Zu jedem Gewinn wurde ein Los gezogen. Sören hat aufgepasst, dass alles mit rechten Dingen zugeht.

Und gewonnen haben:

  • Das Windeltestpaket von Mehmelchen.de: starduster
  • Die SwimTots von Stoffywelt.de: ina (bernina)
  • Die Charlie Banana Pocket von 1bis3.de: Priska
  • Die BumGenius von Babysnatur.de: Kroko und Esther
  • Die Waschlappen von der Windelmanufaktur: Mirjam

Herzlichen Glückwunsch!

Ich werde euch heute noch für alles weitere eine E-Mail schicken. Vielen Dank an dieser Stelle auch an die großzügigen Gewinn-Spenderinnen!

Mir hat es sehr viel Spaß gemacht. Ich hoffe, wir kriegen das nächstes Jahr noch einmal hin und knacken dann die 100 😉

In den kommenden Wochen werde ich dann mal die Daten auswerten. Da bin ich schon sehr gespannt drauf.